Marienverehrung
WIR halten JEDER Prüfung stand.

VOX TEMPLARII





Wir wenden uns zuerst an alle diejenigen, welche ihrem eigenen Willen zu folgen verschmähen und mit reinem Herzen dem höchsten Könige Ritterdienste zu tun begehren und mit eifriger Sorgfalt die sehr edle Rüstung des Gehorsams auszufüllen sich bemühen und dieselbe auch dauernd ausfüllen. Und so ermahnen wir euch, die ihr bis jetzt weltliches Rittertum ausgeübt habt, wobei nicht Jesus Christus die Ursache war, sondern allein um der Gunst der Menschen willen habt ihr ihm (dem Rittertum) euch zugewandt, dass ihr denen folgt, welche Gott aus der Masse der Verdammnis auserlesen und damit seine Gnade und Barmherzigkeit zur Verteidigung der heiligen Kirche berufen hat, und euch beeilet, ihnen für immer Euch zuzugesellen.

Prolog der Templer-Regel von 1128




Informationen über das irdische Jerusalem bei Wikipedia
Hartmann Schedel (1440-1514): DESTRVCCIO IHEROSOLIME (The Destruction of Jerusalem)
Liber cronicarum, Nuremberg/Nürnberg 1493



JERUSALEM

Unsere heilige Stadt Jerusalem ist auch ein Sinnbild für eine geistliche Stätte des Neubeginns für eine bessere Zukunft in Geschwisterlichkeit, Frieden und Harmonie.
Jeder spirituell fühlende, denkende und handelnde Mensch ist dazu aufgerufen - im hier und jetzt - an der Errichtung dieser idealen Stadt mitzuarbeiten.

Auch den "Tempel Salomons" gilt es wieder zu errichten. Gemeint ist aber auch hier, der uns innenwohnende Tempel unserer göttlichen Herkunft.
Er wurde einst zerstört durch falsche Ideale, wie Egoismus, Hass und Gier. Der Kampf dagegen wird von jedem selbst geführt.
Durch die Pflege der Gemeinschaft von Schwestern und Brüdern vom Tempel, kann es uns gelingen, den richtigen Weg wieder zu entdecken - den spirituellen Weg zurück ins Paradies.

Die furchtbaren und nutzlosen Kämpfe auf dem Schlachtfeld werden heute - Gott sei Dank - nicht mehr gefochten.
Die Tempelritter unserer Zeit befinden sich auf dem Kreuzzug der Liebe und unser Schwert heute ist das Wort. Wir kämpfen mit gewaltlosen Mitteln für ein friedvolles Miteinander unter allen Menschen. Und es ist die uneigennützige Tat, die solche Ideale realisieren lässt. Kämpfen Sie mit!



Kleine Lesung der Ordensregel:

LVII. Wann alle Brüder zum Rat einzuberufen sind.

Wir gebieten, nicht immer alle Brüder zum Kapitel zu versammeln, vielmehr die, die der Meister für geeignet und im Rat umsichtig erkannt hat.

Wenn er allerdings über Wichtigeres zu verhandeln wünscht, wie gemeinsames Land zu vergeben oder Ordensdinge selbst zu erörtern oder einen Bruder aufzunehmen, dann hat der Meister, wenn es ihm gefällt, die ganze Kongre-
gation zusammenzurufen;

nach dem gehörten Rat des gemeinsamen Kapitels soll das, was der Meister für besser und nützlicher ansieht, ausgeführt werden.

ORA ET LABORA

Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst.

Philipperbrief 2,3

Erfolg hat im Leben und Treiben der Welt, wer Ruhe, Humor und die Nerven behält.




Die Templer-Offenbarungen stammen aus den Jahren 1236 (Karthago) und 1238 (Berlin, damals noch Tempelhof).


Die 2. Templeroffenbarung

1.1 (Anfang fehlt)...in der Höhe des Landes, auf dem Hochpunkt des Siegens, aus den Händen des Retters und der Mächtigen, aus dem Volke der Bestimmten, von den Strahlen der Gottheit, Licht durch die Finsternis, welche zerschlagen durch Licht, Hohelied der Treue, der Wahrheit, des kraftvollen Tuns, Aufgang des Neuen, des da bestimmten heiligen Reiches, Siedepunkt der Gerechtigkeit, Gedenken der Helden im Streit, Gedenken der Weisen, Gedenken der Märtyrer, Sonnenaufgang über der Welt.







Gebet für verfolgte
und
bedrängte Christen:

Überall auf der Welt bekennen sich Menschen zu Gott, der in Jesus Christus selbst Mensch geworden ist. Doch in vielen Ländern werden Christen in ihrem Glauben behindert, um Jesu willen (Mt 5,11) benachteiligt oder verfolgt.
Daher wollen wir beten:
Wir bitten für die Brüder und Schwestern, die wegen ihres Glaubens benachteiligt und verfolgt werden: Gib ihnen Kraft, damit sie in ihrer Bedrängnis die Hoffnung nicht verlieren.
Wir bitten auch für die Verfolger:
Öffne ihr Herz für das Leid, das sie anderen antun.
Lass sie Dich in den Opfern ihres Handelns erkennen.
Wir bitten für alle, die aus religiösen, politischen oder rassistischen Gründen verfolgt werden: Sieh auf das Unrecht, das ihnen widerfährt und schenke ihnen Deine Nähe.
Wir bitten auch für die Kirche:
Stärke ihren Glauben durch das Zeugnis unserer bedrängten Brüder und Schwestern.
Mach sie empfindsam für die Not aller Unterdrückten und entschieden im Einsatz gegen jedes Unrecht.
Wir bitten für alle, die mit dem Opfer ihres Lebens Zeugnis für Dich abgelegt haben:
Lass sie Deine Herrlichkeit schauen.
Gott unser Vater, im Gebet tragen wir das Leiden der Verfolgten vor Dich und die Klage derer, denen die Sprache genommen wurde.
Wir vertrauen auf Dein Erbarmen und preisen Deine Güte durch Christus unseren Herrn und Gott.

Amen.





Die 2. Templeroffenbarung

1.2 Aus dem Blute der Feinde, aus dem Jammern der Argen, aus der Asche verbrannter Feste des Bösen; aus zerbrochener Zeit, aus verlassenen Gründen, aus dem Staub der Zerstampften, aus dem Wehklagen der Verlorenen, aus dem niedergeworfenen Dunkel, über alles hinweg leuchtet auf, was da kommt.













ALLE, DIE DAZUGEHÖREN WOLLEN, GEHÖREN DAZU

DAS IST DER TEMPEL DER LIEBE

Nach einer alten Prophezeiung aus Südfrankreich aus dem Jahr 1244:


Der Tempel der Liebe hat keine Struktur - nur Verstehen.
Es gibt keine Mitgliedschaft - die, die dazugehören, wissen es.
Er hat keine Rivalen, denn er steht nicht im Wettbewerb.
Er hat keinen Ehrgeiz, da er nur dienen will.
Er kennt keine Grenzen, denn Grenzen in den Köpfen und zwischen den Ländern sind nicht liebevoll.
Er ist nicht für sich selber da, sondern will alle Gruppen und Religionen bereichern.
Er erkennt alle großen Lehrer aller Zeitalter an, die die Wahrheit der Liebe gelehrt haben.

Die, die teilnehmen, praktizieren die WAHRHEIT DER LIEBE in ihrem alltäglichen SEIN.

Es gibt keine Lebensweise oder Nationalität, die ein Hindernis wäre.
Die, die SIND, wissen es.
Er sucht nicht zu lehren, nur zu SEIN und dadurch zu bereichern.
Er erkennt die Einheit der Menschheit an, und dass wir alle eins sind mit dem EINEN.

Er erkennt, dass wir so sind, wie die anderen um uns herum, weil wir so SIND.

Er erkennt den ganzen Planeten als ein Wesen an, von dem wir ein Teil sind.
Er erkennt, dass die Zeit für die allerhöchste Verwandlung gekommen ist, die letztendliche bewusste Wandlung des Ego zu einer freiwilligen Rückkehr zum Ganzen.

Er verkündet sich nicht selbst mit lauter Stimme sondern leise und auf liebevolle Weise.
Er grüßt alle, die in der Vergangenheit den Weg geebnet haben und den Preis dafür zahlten.
Er lässt keine Hierarchie und keine Struktur gelten, denn niemand ist größer als ein anderer.
Seine „Mitglieder“ erkennen einander nur durch ihre Taten und ihr SEIN und ihre Augen und durch nichts anderes als die geschwisterliche Umarmung.

Jede/r widmet ihr/sein Leben der stillen Liebe zum Nachbarn, der Umwelt und dem Planeten, während sie ihre täglichen Aufgaben erfüllen, egal in welcher hohen oder niederen Position.

Er erkennt die höchste Position der Liebe an, die nur verwirklicht werden kann, wenn die ganze Menschheit sie praktiziert.

Er hat keinen Lohn anzubieten, außer der unsagbaren Freude des SEINS und der LIEBE.
Seine „Mitglieder“ streben nur die Beschleunigung des Verstehens an, innerhalb welcher Kirche, Gruppe oder Familie auch immer.
Sie sollen Gutes im Verborgenen tun und nur durch ihr Beispiel lehren.
Sie sollen ihren Nächsten, ihre Gemeinschaft und den Planeten heilen.

Sie sollen keine Angst und keine Scham kennen und auch in allen Widrigkeiten Zeugen sein.
Der Tempel der Liebe hat keine Geheimnisse, kein Allheilmittel, keine Einweihung außer dem wahren Verstehen der Kraft der Liebe und dass, wenn wir es wollen, die Welt sich ändern wird, wenn wir uns zuerst verändern.

In vielen "Kirchen, Orden, Gruppen und Sekten" nutzen einige wenige die Schwäche der Mehrheit aus. Mene mene tekel u-parsin - sie werden auf einer Waage gewogen und für zu leicht befunden werden.

In dem Tempel der Liebe ist es umgekehrt, er befreit und stärkt den Einzelnen.
Das Überwinden von Überresten alter Strukturen, die er noch haben mag, muss von denen transformiert werden, die wissen, dass sie noch ein Teil davon sind und dies ihre Aufgabe ist.

Ostern 2010




+ VIVE + DIEU + SAINT + AMOUR!


Infos zum/vom deutschen Priorat des Tempelritterordens S.O.E.T.
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